Geschichte

einfach lizenzieren

Roboter Kompetenz Zentrum

Andreas Späti hat die Firma aspin.ch im Jahre 2000 gegründet und hat sich immer mit Automation, Betriebsdatenerfassung, Lagermaschinen und Robotern beschäftigt. Im Jahre 2002 wurde die Automationsbox Patentiert. Mit dieser Box lassen sich sehr einfach unterschiedliche Applikationen in der Industrieautomation erstellen. Einige Anwendungen wie BDE und RoboBox hat die Firma aspin.ch selber auf app implementiert und können fix fertig bei unserer innovativen Firma lizenziert werden. Momentan suchen wir einen Investor um ein RKZ (robotics kompetenz Zentrum) zu bauen.

Sinn des Lebens

Bin dankbar, dass Gott mir den Weg zeigt.

Geboren, zur Schule gehen, Beruf erlernen, Heiraten, Kinder kriegen, mit 65 Jahren nichts mehr wert und dann noch sterben. Ist das was unsere Mission ist?

Meine Tochter Karin musste gewaltsam 2 Monate früher das Licht der Welt erblicken, da meine Frau Esther Krebs hatte und sehr schnell eine Chemotherapie und sich Bestrahlen lassen musste.

Nun konnte Esther erben und Esther und ich haben in unserer Firma mehrere Patent, welche für andere Firmen sehr lukrativ sind angemeldet.

Meine Frau hat mich verlassen ohne zu sagen wohin. Alle meine “Freunde”, Verwandten und Bekannten wollen momentan nichts mehr zu Tun haben mit mir. 

Mir geht es aber jeden Tag Besser und Besser.

ohne Vater geboren

Mein Nachbar, mit welchem ich die 1. – 6. Klasse auf den 3-Höfe besucht habe, war mein bester Freund. Mein Heimatort 3-Höfe hat eine gemeinsame Schule Heinrichswil, Winistorf und Hersiwil. Da Werner nie herausgefunden hat, wer sein Vater ist, wurde er von der Lehrerin in Heinrichswil, wo wir die 1. & 2. Klasse besuchten, schlechter behandelt als die übrigen Schüler.

Auch in der 3. & 4. Klasse in Winistorf wurde er für jeden Schreibfehler in die Brust geboxt, dass er manchmal bis an die Kämmerlitür flog. Das Schlimmste für mich war jedoch wenn der Lehrer Werner mit unseren Messstöcken abgeschlagen hat.

Die 5. & 6. Klasse haben wir in Hersiwil besucht. Unser damaliger Lehrer hat uns das Spiel Monopoly, welches wir stundenlang gespielt haben, verboten, da es uns scheinbar von unseren Hausaufgaben abhielt.

Ich war immer der Kleinste in der Schule 3-Höfe, aber in Anwesenheit meines Bodyguards war ich immer sehr Aufmüpfig zu meinen Kollegen, da ich wusste dass Werner mich immer beschützte.

Nach der Schule lernte mein bester Freund Carosseriespengler und hat dann mein erstes Auto, einen Fiat 124, ausgebeult und neu gespritzt. Werner hatte einen Opel P6 Cupee mit einer 3-Gang Steuerradschaltung, schon damals etwas seltenes. Gerade mal 18 fuhren Werner, Hubert und ich, ohne Geld, das erste Mal ans Meer. Die Sekretärin bei Borer Electronics, wo ich die Lehre gemacht habe, hat uns den Ort Isirac empfohlen. Wir haben ohne Navi (unser Französisch: U e Isirac) fast Ewig gesucht und endlich in den endlosen Lavendelfeldern gefunden. In Avignion haben wir nach einenm Aufenthalt in dem schönen Städtchen unser Auto nicht mehr gefunden. In Monaco haben wir die reichen Menschen mit Ihren Jachten bewundert.

In der weiteren Zeit sind Werner und ich mehrfach nach Dijon an ein Renault rennen gefahren und liessen uns von der exzellenten französischen Küche und dem guten Wein verwöhnen. Des weiteren habe ich meine schönste Jugendzeit zu Hause, in Paris in London und im Elsass verbracht.

Nach der Hochzeit mit Esther, habe ich leider die gute Freundschaft mit Werner gebrochen. Ein Schock für mich war es, als Werner mir vor der POST in Kriegstetten sagte, dass er nur noch 2 Monate zu leben hat. Nach dem Tod meines besten Freunds habe ich seiner Familie einen grossen Geldbetrag gegeben um mein schlechtes Gewissen scheinbar zu heilen.

Werner ich weiss, du hat mir verziehen.

das Ende

Heute habe ich meine Eltern und meinen Schwiegervater besucht. Mein Vater ist mit 89 an einer Grippe und kurz darauf meine Mutter mit 88 auch an einer Grippe gestorben. 1 Jahr später starb mein Schwiegervater. Er musste wie von einer Vergiftung erbrechen und ist dann am Erbrochenen erstickt. Alles normal und die Welt war damals scheinbar noch in Ordnung. Leider wurde nun vom Kanton zwei Erbverhandlungen eingeleitet. Dieser Prozess hat mir für 3/4 Jahre richtig zugesetzt, bis ich den Wahren Sinn des Lebebens erkannt habe. Jetzt bin ich aber froh, dass das Ende meiner Vorfahren mich Dankabar für kleine Sachen gemacht hat. Das Ende meiner Lieben ist für mich aber nur das pysische Ende, ich habe weiterhin eine gute Verbindung zu meinen Eltern und Max.

Auf dem Friedhof terffe ich noch einen guten Sänngerkollegen, welchem vor Kurzem die Frau gestorben ist. Als ich mit Ihm rede bricht er in Tränen aus. Ich habe Ihm gesat, dass es bei mir vor zwei Monaten auch so war, bis ich gemerkt habe, dass man sich selber einredet, ob es einem GUT oder SCHLECHT geht. Gestern war ich bei ihm zu Hause und habe Walti gesagt, er solle doch auch mit mir an die Stubete im Freienhof kommen. Leider ist er aber nicht erschienen.

Gottesschatz

Heute hat mich ein ehemaliger Arbeitskollege nach Buttisholz zu sich eingeladen. Heute ist Freitag und ein wunderbarer Herbsttag. da ich zur Zeit kein Auto mehr habe, entschliesse ich mich mit meiner Lambretta JG 1952 und ohne Navi auf den Weg zu machen. Im Restaurant Stephan 3-Höfe treffe ich einen guten Kollegen, welcher mir in groben Zügen erklärt wo ich durchfahren muss. Während der Fahrt muss ich drei mal die Kerze durch eine kalte ersetzen. Am Schluss muss ich mit meiner Lambretta Quasi durch eine Schlucht und über eine steile Panzerpiste erreiche ich schliesslich Eglisberg. Dort wartet mein Arbeitskollege schon geduldig auf mich. Da mein Arbeitskollege nebenbei mit Motorrädern arbeitet, flippt er quasi aus als er meine Lambretta sieht. Zu meinem Erstaunen erzählt er mir dass ein zweiter Arbeitskollege aus Österreich gleich nur zwei Minuten von hier wohnt. Wir entschliessen ihn zu besuchen. Wegen Korona ist er per Zufall auch zu Hause. Zusammen gehen wir zu einem schönen Aussichtspunkt ob Nottwil wo wir den Sempachersee in voller Grösse und Schönheit sehen können. Nun entschliesse ich mich auf den Heimweg zu begeben, dass ich mit meinem betagten Töff noch bei Tageslicht nach hause komme. In Alberswil lässt mich aber mein Liebling im Stich, so wie es tönt ist das Schwungrad abgefallen. Also stosse ich meine Lambretta in Richtung Zell nach Hause und überlege mir, was ich am besten mache?

Vor mir biegt ein Auto in eine Seitenstrasse und wendet dort das Auto und versperrt mir den Weg! Eine Junge Frau erklärt mir dass sie mich gesehen habe und ihr Auto gewendet habe und fragt, kann ich helfen? Ich erkläre dass meine Lambretta den Geist aufgegeben habe und dass es lieb wäre, wenn sie mich in Zell auf den Bahnhof fahren könnte, nachdem ich den Bauer in Alberswil gefragt hatte, um einen Unterstand vom defekten Töff.

Den Namen der junge Frau weiss ich nicht mehr, aber der Name von ihrem Sohn Leo. Beim Abschied auf dem Bahnhof flossen mir die Tränen über die Backen, Du bist ein Schatzgottes!

die Verbrecher

Heute gehe ich zu Fuss zu meinem Bankverwalter auf die Raiffeisenbank in Derendingen um ein Problem mit meinem Haus zu lösen. Nun gehe ich noch auf die Post damit ich dort ein paar Briefe abgeben kann. Auf dem Weg zur Post treffe ich mein Freund und Helfer die Polizei. Einer der Polizisten drückt mir einen Prospeckt in die Hand auf welchem geschrieben steht, dass man einen potenziellen Verbrecher im Quartier mit einem teuren Auto und ausserirdischem Autoschild sieht, dies auf die Telefonnummer 117 melden soll. Es ist wie eine Versicherung, wenn man alles verdächtige der Polizei meldet.

die Wahrheit

Heute muss ich auf Gericht etwas abholen. In Recherswil mache ich den ersten Zwischenhalt. Am Tisch höre ich wie jemand ganz schlecht über eine Lokalität spricht, wo ich mich bis jetzt immer sehr wohl gefühlt habe. Nachdem ich auf dem Gericht einen Rechtsvorschlag von einem Zahlungsbefehl von CHF 62000.- unterschrieben habe, mache ich mich auf den Weg Richtung Zielebach. Im Chäsi-Beizli angekommen bestelle ich ein Most für draussen. Dennis erklärt mir, dass die Gemeinde Zielebach verboten hat draussen die Tische zu benutzen. Dann sage ich, das ist ja so, wie man einem Bauern verbieten würde, eine Maschine zu benutzen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen!

der Nahtod

Ich lese momentan in einem Buch über das Leben und den Tod und da habe ich diese Geschichte gefunden:

Im Orte Cunningham in Northumbria Führte ein Familienoberhaupt mit den Seinen ein gottesfürchtiges Leben. Dieser Mann wurde nun krank und es ging ihm immer schlechter, bis es zu einer Kriese kam und er eines Nachts starb. Bei Tagesanbruch kehrte er wieder ins Leben zurück und setzte sich plötzlich auf. Dies geschah zur grossen Überraschung der um ihn Trauernden, die voll Angst die Flucht ergriffen. Nur seine Frau, die ihn von Herzen liebte, blieb, zitternd vor Furcht, bei ihm. Der Mann beruhigte sie und sagte: “Habe keine Angst, denn ich bin wahrlich dem Griff des Todes entronnen und habe die Erlaubnis erhalten, wieder unter den Menschen zu weilen. Künftig darf ich nicht mehr so leichtfertig leben wie zuvor, sondern muss mich eines anderen Lebenswandels befleissigen …” Nicht lange danach gab er alle Pflichten auf und trat in das Kloster von Melrose ein …

Folgenden Bericht gab der Mann von seinen Erfahrungen:
“Ein edler Mann in schimmernder Robe war mein Führer, und wir gingen schweigend in, wie mir schien, nordöstlicher Richtung. Unterwegs kamen wir in ein sehr weites und tiefes Tal von unbestimmbarer Länge … Bald führte er mich aus der Dunkelheit in eine Atmosphäre klaren Lichtes, und während er mich vorwärts in das helle Licht führte, gewahrte ich eine riesige Mauer, die sich in unendlicher Breite und Höhe vor uns erstreckte. Da ich weder Türen noch Fenster noch andere Öffnungen bemerkte, begann ich mich zu fragen, warum wir wohl weiter auf die Mauer zugingen. Als wir sie aber erreichten, befanden wir uns plötzlich, ohne dass ich sagen könnte, wie das zugegangen war, oben auf der Mauer. Dahinter lag eine wunderschöne, lichte, weite Wiese … Das Licht, das diesen Ort erfüllte, schien mir heller als die Strahlen der Mittagssonne …”

Mein Führer sagte: “Du musst nun in deinen Körper zurückkehren und nochmals unter den Menschen leben; aber wenn du auf dein Handeln besser Acht gibst und dich bemühst, dein Reden und dein Tun tugendhaft und einfach zu halten, dann wirst du nach deinem Tode dein Heim bei diesen glücklichen Geistern nehmen, die du jetzt siehst. Ich verliess dich nämlich vor geraumer Weile, um herauszufinden, wie es um deine Zukunft wohl bestellt sei.” Als er mir das sagte, zögerte ich sehr, wieder in meinen Körper zurückzukehren, war ich doch bezaubert von der Schönheit des Ortes, den ich sah, und von der Gesellschaft, die ich dort gewahrte. Ich wagte dennoch nicht, meinem Führer zu widersprechen, und so fand ich mich, ich weiss nicht wie, plötzlich wieder lebend unter den Menschen”

Männerchor Drei Höfe

Austritt aus dem Männerchor:

Lieber Präsident, lange ist es her, dass ich bei Dir war und informiert habe, dass ich wegen dem Erb meiner Schwiegermutter familiäre Probleme habe. Nun ist das Singen wegen Korona ausgefallen und ich vermisse meine schönen Stunden mit Euch. Ich danke allen für das Liebe und Gute was Ihr für mich getan und gedacht habt. 

LSG Andreas Späti

die Autohaftpflicht

Vor einer längeren Geschäftsreise gehe ich noch kurz zu meiner Schwiegertochter. Beim Kreisel in Zuchwil muss ich anhalten, weil mehrere Leute über den Fussgängerstreifen gehen und vor mir schon zwei Autos warten. Jetzt sehe ich in meinem Rückspiegel einen kleinen LKW welche ohne zu Bremsen in meine Anhängerkupplung fährt. Sein Lastwagen ist nicht mehr verkehrstauglich und muss aufgeladen werden aber an meinem Renault sieht man nichts. Ich fahre trotzdem rasch zu meiner Garage. Die Heckklappe schliesst schlecht und Stefan sagt es sei ein Schaden von CHF 3000.- entstanden. Zur Vermarktung unserer Patente gehe mehrere Wochen auf eine Auslandsreise. Als ich zurück komme, wir der Schaden nochmals von einem Schadenexperten geschätzt. Er meint, der Schaden sei CHF 5000.-, ich meine, da stimmt etwas nicht. 

Zufridenheit

Käthi und Peter helfen uns, unser Gewicht unter Kontrolle zu bringen. Die Challange beginnt jeweils am Mittwoch um 19:00h. Zuerst gehen wir in zwei Gruppen spazieren. Heute war eine sehr schöne Abendstimmung. Wieder im Begegnungsraum angekommen geht es auf die Waage und dann wird diskutiert, was wir machen können, damit unser Wohlbefinden erhöht werden kann. Jetzt habe ich noch Lust, etwas in den Ausgang zu gehen. Letzten Mittwoch war ich in Kriegstetten im Pisonikeller. Heute entschliesse ich mich für das Alibaba. Neben mir habe ich einen Bauer aus Oberbalm mit dem Namen Walter “Wale” getroffen. Zwei mal bin ich tanzen gegangen, denke aber die Frauen waren von mir nicht enorm begeistert. Nach dem Feierabend mache ich mich zu Fuss auf den Heimweg und komme um Punkt 02:00h enorm zufrieden zu Hause an.

die schöne Begegnung

Schuhlfoto

Heute gings Richtung Willadingen. Wollte im Pintli ein Kaffee trinken, haben aber noch Ferien. So entschloss ich mich in Richtung Koppigen fortzubewegen. Am Ende des Waldrandes bog ich rechts nach Recherswil ab und lief unter der Bahn der Hühnerschür vorbei ins Dorfzentrum. Beim Volg/Post habe ich eine Frau getroffen, welche Baumnüsse auf dem Trottoir suchte. Habe ihr nur eine zeigen können, die andern hatte schon jemand anderes aufgelesen. Die Frau hat mir erzählt dass sie früher in der Nähe von der Kapelle gewohnt hatte und jetzt eine Eigentumswohnung hat. Ich erwiderte dass ein Schulkollege von mir auch von dort kam. Es stellte sich heraus, dass es ihr Sohn ist. Als ich mich verabschieden wollte und sagte, dass ich im Kastanienbaum ein Kaffee trinken will, sagte mir Rosmarie, dass das Restaurant geschlossen hat und dass sie mich zu einem Kaffee einladen würde. Nachdem sie mir die Fotos, Wohnung und Tagebuch gezeigt hatte küssten wir uns trotz Korona. Denke für beide ein schönes Treffen.

die Stubete und Heimweg

Heute war ich das Erste Mal an einer Stubete. Für die die noch nie an einem solchen Anlass waren wie ich gebe ich einige Informationen, wie ich diesen Anlass empfunden habe. In unserem Nachbardorf Hellsau findet jeden 2. Monat im Monat im Gasthof ein Vorführung mit Handorgel, Handörgeli und Bassgeige statt. Ich denke man darf schon sagen echt schweizerisch. Die Formationen stellen sich nach 4..6 Vorführungen neu zusammen und geben sich zum Besten. Für mich hat dieser Abend heute sehr viel gegeben. Ich habe mich um 11:00h noch an einen Tisch gesetzt wo einige Musikanten  und ein Fan sassen. Mein Gegenüber hat sich als Örgelibeat vorgestellt. es ist ein eingefleischter Töffahrer, welcher gerne Musik macht. Er hat mich überzeugt, ich versuche es in meinem hohen Alter auch noch, das Schwyzerörgeli zu erlernen.

die Nichte

Nichte

Heute ist Sonntag und ich gehe ins Nachbardorf zum Essen. Das Lastwagenrestaurant ist normalerweise am Sonntag geschlossen, jetzt sind aber Wildwochen und deshalb ausnahmsweise geöffnet. Ich bestelle einen halben Teller Rehpfeffer und ein 2er Salvagnin. Beatrice welche mich bedient, kennt meine Nichte Corinne sehr gut. Zudem hat sie beim meinem Vater Oskar das Autofahren gelernt. Sie kennt natürlich meine Schwester und hat meinen Schwager Manfred sehr gut gekannt. Corinne und Beatrice sind früher immer zusammen mit den Pferden ausgeritten.

Manu und der HSV

Heute gehe ich wieder mal an ein Fussballspiel. Habe gemeint es beginnt um 18:00h. Als ich am 18:30h in Halten ankomme, ist das Spiel der 2. Mannschaft schon fast zu Ende und der Gastgeber gewinnt 2:0. Um 19:00h beginnt das Spiel der 1. Mannschaft wo mein Sohn als Libero mitspielt. Ich habe noch nichts gegessen und gehe schon während der 1. Halbzeit zu Susi ins neue Restaurant und bestelle Puletbrust  mit Pommes. Zwei gute Freunde setzen sich nach dem Match zu mir. Während dem GUTEN Gespräch interessiert sich eine junge Blondine für uns. Sie spricht mit etwas entspannten Lippe und leuchtendem Blick mit uns. Sie stellt sich als Manuela vor und kenn meine Tochter gut. War ein wunderschöner Abend, mache ich wieder mal.

der Stammtisch

Heute gehe ich ins Nachbardorf und setze mich an den Stammtisch. Robert ist 72 und kommt aus Alchenstorf. Die Serviertochter ist aus Recherswil, sehr freundlich und heisst Barbara, ein schöner Name. Nach dem ich meine Personalien, Name, Vorname, Wohnort, Adresse, Mail, Telefon, Zeit, Geburtstag und Gefühlszustand auf einen Zettel geschrieben habe, bringt Barbara mir ein Milchkaffee. Jetzt kommt Franz, er ist 91 und aus Seeberg und kennt den Vater von meiner Schwiegermutter und den ersten Mann von meiner verstorbenen Tante aus Oberönz sehr gut. Wir reden vom Hornussen und der Maskenpflicht welche im Kanton Bern kommen wird. Barbara wohnt in der Nähe von meinem Schulschatz, welchem ich nie getraut habe zu sagen, dass ich sie gerne zur Frau gehabt hätte.

mein Wille geschehe

Wenn deine Frau dich verlässt hast du Freunde die sagen gehe doch zu einem Psychiater, der kann dir helfe. Sofort zum Hausarzt der gib dir eine gute Adresse und versichert dir das die Krankenkasse alles zahlt. Deine Probleme kannst du mit dem Psychiater nicht besprechen aber er kennt die Krankheit die ich habe, nachdem er die Meinung meiner Tochter angehört hat, sie heisst MANIE. Noch nie gehört was das ist, der Arzt kann dir aber helfen, er hat die Schublade voll mit Drogen welche dein Wille ausschalten und illegal sind, wenn du diese legal kaufen möchtest. – DEIN WILLE GESCHEHE. Na und was solls!

Luft – Steuern

Beim Wandern durch unsere schöne Natur ist mir etwas durch den Kopf gegangen. Könnte unser Staat nicht eine Luftsteuer einführen, bei welcher wir Menschen für unsere Luft welche wir einatmen, bezahlen müssten? Wasser wird ja von unserer Industrie auch schon überall verschmutzt und der Erdenbürger muss dann  für das von den Firmen verkaufte saubere Wasser bezahlen.

der Bauer

Heute war ich bei meiner Tante. Vor der Türe erwartet mich schon Andrea und grüsst mich freundlich. Nach dem sie mich mit meinem grossen Regenhut etwas genauer betrachtet hat rennt sie rein und ruft dauernd ein Bauer, ein Bauer! Als ich meine Schuhe ausgezogen hatte ging ich zu meiner Tante und setzte mich neben sie auf die Polstergruppe. Mein Cousin und meine Tante haben sich riesig gefreut über meinen Besuch. Das Rätsel wegen dem Bauer wurde nun gelüftet. Meine Tante schaut sich gerne die Sendung “Bauer ledig sucht Frau” an, und wünscht sich einen jungen Bauer. Leider kam ein alter Bauer, was solls, für alle ein glücklicher Tag.

Rasenmähen

Das Landstück von meinen Eltern ist zum Teil mit dem Hühnerhof, den 6 Apfelbäumen und dem Quittenbaum belegt. Die anderen 2/3 des Landes mähe ich seit mehreren Jahren, damit das Landstück von der Strasse aus gut aussieht. Da ich 10 Wochen weg war, ist die Matte momentan relativ hoch mit Gras überwachen. Also starte ich meinen neuen Rasenmäher. Aber er geht nicht. Nachdem ich den Vergaser aus und wieder Eingebaut habe läuft er für eine halbe Stunde. Zum Glück habe ich noch einen Zweiten kleinen Rasenmäher welchen ich vor vielen Jahren von meinem Bruder geschenkt erhalten habe. Da das Gras aber so hoch ist, muss ich den kleinen Grasfänger ständig leeren und es wird Nacht, bevor ich mit meiner Arbeit ganz fertig bin. 

Bella Italia

Liebe

Wie jeden Tag gehe ich am Abend in das Bistro neben der Kirche. Dort sind alle sehr freundlich mit mir. Der Chef persönlich kommt und begrüsst mich und fragt jedes mal, wie es mir geht. Die Serviertochter (Malina) kommt aus Indien, ich sage ihr aber “Bella Italia”. Sie lacht mich jedes mal freundlich an und das tut einfach gut. Bella will mir einen Merlot bringen, heute trinke ich jedoch ein Espresso Grappa und dann noch 2 Bier. Das Restaurant neben der Kirche hat wie in Bern eine Laube und speichert die Wärme vom Tag. Ich kann somit anfangs Oktober noch Problemlos mit der kurzen Hose bis 22:30h draussen sitzen ohne zu frieren. – Bella Italia, arrividertschi, bis zum Nächsten Mal.

Die Liebe

gutes Essen

Heute bin ich für dieses Jahr wahrscheinlich das letzte Mal in Venedig gewesen. Venedig ist die Stadt der Liebe. – Was ist Liebe? Ist Liebe das was man von seinen Mitmenschen empfängt? Nein, für mich ist Liebe, das was man in seinem Herzen trägt. Liebe ist Augenkontakt. LIEBE ist Ausstrahlung. LIEBE ist GEBEN. LIEBE ist jemandem HELFEN. Gute Sachen wünschen und gute Sachen beten. Gott ist Liebe. Ich bin in Gott und Gott ist in mir. Wir alle sind Gott. Gut denken macht glücklich und bringt Glück. Liebe muss man üben und LIEBE muss man LEBEN. – Wenn nicht ICH, wer dann. Wenn nicht JETZT, wann dann. 

Die Gasmaske

Heute gehe ich zuerst 15 Minuten zum kleinen Bistro, wo ich mir ein Espresso und ein Sable genehmigte, bevor ich mir im Tabacogeschäft die Fahrkarte nach Venedig hole. Der Bus kommt gerade und muss wegen dem Fussgängerstreifen anhalten. Welch ein Glück. Im Buss entwerten ich kurz mein Billett. Alle schauen mich an. Was ist los? Scheibe, habe die Schutzmaske, welche mich sicher vor Korona schützt im Hotel vergessen. Also halte ich mir die ganze Fahrt den Rucksack von meiner Tochter vor die Nase. In Venedig angekommen, kaufe ich mir als Erstes eine schwarze Gasmaske für 3.90 Euro. 

Die Busfahrt

VenegigBusfahren ist nicht einfach. Nach dem wunderbaren Regenbogen welchen ich in Venedig noch fotografiert habe geht es mit dem Bus zurück ins Hotel. Eigentlich sollte ich Nr2 nehmen aber Nr7 geht auch, dann muss ich noch 20 Minuten zum Hotel gehen, ich habe ja Zeit. Es setzt sich eine Frau neben mich, welche mich etwas fragt, was ich nicht verstehe, ich denke, sie weiss nicht ob sie im richtigen Bus sitzt. Die Stimmung ist heute ganz besonders. Auf der Meereshöhe hat es einen hellen Streifen, dann dunkle Wolken und oben wieder Hell. Die Busfahrt geht heute sehr lange. Zuletzt sitze ich alleine mit dem Busfahrer in dem riesigen Doppelgelenkbus und der Chauffeur gibt mir zu verstehen, dass ich hier jetzt aussteigen muss. Ich weiss dass ich total an einem falschen Ort bin, habe die Haltestelle wo ich aussteigen sollte verpasst. Vor mir hat es einem Bus, Regenbogenwelcher auf mich gewartet hat. Frage den Busfahrer, ob dieser Bus bei meinem Hotel vorbeifährt und der Mann nickt. Bin 10 Minuten alleine im Bus. Dann steigt ein junger Mann mit einer schwarzen Adidas Schutzmaske ein. Dieser steig dann nach 15 Minuten wieder aus und ich bin wieder alleine im Bus. Bei einem Kreisel geht es dann nicht mehr weiter, es hat einen Unfall gegeben und man sieht in der Nacht viele Blaulichter blinken. Nach weiteren 20 Minuten gibt mir der Busfahrer zu verstehen, dass mein Ziel erreicht sei. In einem Laden frage ich dann nochmals nach dem Hotel. 1 Minute alles geradeaus.

Das Morgenessen

Heute bin ich später beim Morgenessen, da ich nach meiner nächtlichen Wandlung, nochmals eingeschlafen bin. Es hat um diese Zeit etwas mehr Leute beim Morgenessen. Das mag auch der Grund sein, dass ich heute nochmals auf das Zimmer geschickt wurde, um die Gesichtsmaske zu holen. Scheinbar hat sich in Venedig die Korona Situation dramatisch zugespitzt. Das Frühstück ist jedoch auch mit Maske nicht besser als gestern. Eine schöne Begegnung welche mich enorm freute hatte ich jedoch. Habe zwei Frauen aus der Schweiz kennen gelernt, bei welcher die Tochter bei der christlichen Organisation “Basler Mission” arbeitet. Da ich momentan auch auf einer Mission bin, passte das Treffen vorzüglich.

Der Glaube

“Alles was ich mir vorstellen kann, werden andere verwirklichen”. Heute morgen bin ich früh aufgestanden und habe diese Geschichte geschrieben. Mir ist das Gespräch von gestern mit Lucca in den Sinn gekommen. Habe Lucca als weltoffenen Italiener, welcher in Kanada zur Welt gekommen ist, gestern in der Pizzeria kennengelernt. Er kennt als Chef in der Gastronomie viele Leute und in der Vorstellung von ihm sind die Schweizer ein gutes Volk. Für ihn ist Trump der Beste Präsident. Mit der katholischen Kirche kann er gar nichts anfangen.  

Venedig

Heute bin ich mit dem Bus Nr 7 nach Venedig “piazza roma” gefahren. Von da zu Fuss auf den Markusplatz. Venedig gefällt mir und es hat viele Touristen aus Deutschland und der Schweiz die hier her kommen. Die Geschäfte bereiten sich auf Hochwasser vor. Der Markusplatz ist schon heute zu grossen Teilen überflutet. Ich kann mir zum Glück für € 5.- ein Paar Überziehstiefel kaufen. Vollkommen Wasserdicht und schön hellblau passen zu meinem Hemd und Hose. Beim Zurücklaufen habe ich einem kleinen Bistro eine Polin in meinem Alter getroffen. Sie lebt seit 30 Jahren in Deutschland und kommt jedes Jahr mit ihrer Familie nach Venedig. Sie wohn in einem noblen Hotel, das passt ihr aber nicht. Wenn sie pensioniert ist, will sie jedes Jahr für drei Monate nach Venedig kommen und siech eine einfache Wohnung mieten, wo sie für ihre Gäste, welche sie besuchen kommen, kochen kann. Jetzt geht es zurück zur Busstation. Ich markiere mir den Ort auf Google Maps und schalte den Routenplaner ein. Das war nicht die Beste Idee, nach einer Stunde ist der Akku von meinem Handy leer, die Schuhsohlen von meinen Sandalen 1 mm weniger Profil und das Ziel in weiter Ferne!  – Jetzt frage ich die Leute nach dem Weg. Zuerst eine junge hübsche Italienerin, welche bei ihrem Laden eine passende Barrikade montiert, damit das  Hochwasser nicht in den Laden läuft. Als Zweites dann im Suppermarkt und zu guter Letzt noch ein Gondolieri. Venedig einfach das Schönste Labyrinth der Welt.

Die Reiseführerin 

Der Saal zum Morgenessen befindet sich im ersten Stock. Es ist ein riesiger Saal mit weissen Tischen und Stühlen. Draussen regnet es heute ein wenig. Das Morgenessen ist mittelmässig, der Kaffee hervorragend. Der Saal ist noch schwach belegt. Eine schöne Deutsche ca. 45 jährig mit blonden Haaren setzt sich visavis an den Tisch neben mir. Jetzt kommt noch eine zweite Frau welche sehr Übergewichtig ist zur Frau. Die Ausstrahlung der zweiten Frau ist aber gut und sie hat einen schönen Arsch. Die 1.Frau hat wahrscheinlich einen Fussballer als Mann. Sie beklagt sich bei der 2.Frau, dass er jedes Wochenende auf dem Fussballplatz ist. – Nein, beim näheren hinhören finde ich heraus, dass ihr Sohn Fussball spielt. – Als ich das Hotel verlasse, ist die 1.Frau im Empfangsraum und schreibt etwas auf ihrem Laptop, wahrscheinlich eine Reiseführerin.